Tatsachenverdrehung durch den Präsidenten des Österr. Aeroclub, Alois Roppert.
Bereits bei der Auflösung des rechtswidrigen Kooperationsvertrages, der zur Gründung des rechtswidrigen DHV/OeAec-Technikrefereates beim DHV geführt hat, nimmt es der Präsident des Österr. Aeroclubs mit der Wahrheit nicht so genau.
Alois Roppert, der Präsident des Österreichischen Aeroclub, schreibt im Editorial der Aeroclub-Verbandszeitschrift "Sky-Revue", Ausgabe 2 2008, über eine bevorstehende Vereinfachung der derzeit geltenden Zivilluftfahrzeug- und Luftfahrtgerät-Verordnung 2005 (ZLLV 2005) unter anderem:
Zitat Roppert:
| Um eine Deregulierung in diesem Bereich zu erwirken, hat sich der Österreichische Aero-Club im Interesse aller Piloten entschlossen, eine Initiative zu starten [...] um die in Österreich geltenden Bestimmungen zu vereinfachen... |
Das ist nicht richtig. Richtig ist vielmehr, dass, da der Österr. Aeroclub nicht in der Lage war die seit 1996 geltenden Bestimmungen der ZLLV rechtskonform zu vollziehen, die österreichischen Flugschulen diese Initiative gestartet haben!
Ganz offensichtlich auch deshalb, weil die Flugschulen als Händler ein Interesse daran haben, dass die von ihnen verkauften Geräte auch den rechtlichen Vorgaben entsprechen.
Gemeinsam mit den Herstellern, die natürlich ebenfalls an einer rechtsgültigen Zulassung ihrer Geräte interessiert sind, wurde von den Flugschulen bei einer Sitzung in Salzburg am 8. Februar 2008 diese gemeinsame Initiative der Hersteller und Händler gestartet um den seit vielen Jahren bestehenden unhaltbaren Zustand, dass unsere Fluggeräte in Österreich keine rechtsgültige Zulassung aufweisen, endlich zu beenden.
Die Kosten für eine erste Sondierung der Rechtslage und möglicher Änderungen haben auch die Hersteller und Flugschulen aus eigener Tasche bezahlt und somit auch die finanzielle Belastung für eine Aufgabe übernommen, die eigentlich der Österreichische Aeroclub hätte übernehmen müssen.
Die jahrelange Unfähigkeit der Verantwortlichen im Aeroclub, die Probleme in der Vollziehung zu erkennen und auch die letzte Änderung der ZLLV im Jahre 2005 nicht zu einer Bereinigung zu nützen, dürfte wohl den letzten Ausschlag zu dieser von den Flugschulen gestarteten Initiative gegeben haben.
Am Ende des Artikels fügt Alois Roppert noch ein Postskriptum an, das nicht unbeantwortet bleiben soll, er schreibt:Zitat Roppert:
| Wenig Sinn machen jedoch nachträgliche Zurufe von Besserwissern, die keine direkte Verantwortung in Flugsportfragen tragen. |
Zum ersten Halbsatz: Die Zurufe sind nicht nur sinnvoll, wenn ein als Behörde beauftragter Verband über viele Jahre unfähig ist, die ihm übertragenen Aufgaben zu erledigen, sie sind sogar notwendig.
Zum zweiten Halbsatz: Wie sieht die Verantwortung der direkt Verantwortlichen in der Behörde Aeroclub aus, dafür, dass man seit 1996 nach wie vor unfähig ist rechtskonforme Zulassungen unserer Fluggeräte zu Stande zu bringen, Herr Präsident Roppert?
Wer verantwortet wie, dass von den Herstellern über Jahre Geld für rechtsungültige Zulassungen ausgegeben und wertvolle Zeit verschwendet werden musste?
Wer verantwortet wie, dass in Österreich deshalb seit Jahren und derzeit immer noch tausende Fluggeräte ohne rechtsgültige Zulassung verwendet werden?
Wer verantwortet wie, wenn ein Pilot im Schadensfall deshalb versicherungsrechtliche Probleme bekommt?
Wer verantwortet wie, dass in Österreich ausländische Lizenzen (ausgenommen deutsche) nicht gültig sind?
Wer verantwortet wie, dass österreichische Lizenzen im Ausland (ausgenommen in Deutschland) nicht gültig sind?
Wer verantwortet wie, dass auf vielen Internetseiten von Flugschulen nach wie vor behauptet wird, österreichische Lizenzen wären weltweit gültig?
Wer verantwortet wie, dass den Piloten fälschlich vorgegaukelt wird, die IPPI-Card würde den Lizenzen zu internationaler Rechtsgültigkeit verhelfen?
Seine Unfähigkeit behördliche Aufgaben zu übernehmen hat der Österreichische Aeroclub schon seinerzeit mit der überwiegend zu Abzockzwecken missbrauchten Scheinverlängerung (Stichwort Checkflug) unter Beweis gestellt. Wie sah es da mit der Verantwortlichkeit der direkt Verantwortlichen aus, Herr Präsident Roppert?
Diese leidige Checkfluggeschichte hat den Fliegern im Laufe der Jahre einige Hunderttausend Euro gekostet und Sie erdreisten sich, Zurufe zu verbitten?
Sorgen Sie als Präsident dieses Verbandes besser dafür, dass die direkt Verantwortlichen ihrer Verantwortung gerecht werden und verteilen Sie bitte keine Maulkörbe über Ihre Verbandszeitschrift.
Verwenden Sie die defizitäre und daher von Mitgliedsbeiträgen querfinanzierte Sky-Revue besser für sachliche Informationen zum Nutzen der Fliegerei.
W.K.
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